Dr. Michael Handke

Michael Handke studierte Wirtschaftsgeographie an der LMU-München und arbeitete nach dem Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Humangeographie der Universität Frankfurt, wo er im Jahr 2009 bei Prof. Dr. Eike W. Schamp im Themenfeld der Finanzgeographie promovierte. Gegenwärtig ist er als akademischer Rat der Universität Heidelberg in der Abteilung Wirtschafts- und Sozialgeographie tätig.

Forschungsinteressen

Seine Forschungsinteressen richten sich auf die räumliche Konzentration wirtschaftlicher Aktivitäten (Industriegeographie) sowie die Finanzierung von Unternehmen in räumlicher Perspektive (Finanzgeographie). Im Mittelpunkt seiner empirischen Arbeiten stehen die Institutionalisierung von Märkten, die Organisation von Wissensprozessen, die soziale Konstruktion und Handhabung von Risiken (Geographische Risikoforschung) sowie ein durch wirtschaftliches und politisches Handeln vorangetriebener regionaler Strukturwandel (Entwicklungsforschung). Michael Handke analysiert die Entwicklungen der räumlichen Organisation von Interaktionsbeziehungen in lokalen Produktionssystemen in Spanien (Kunststoffindustrie), in Deutschland (Finanzdienstleistungen) und in Kolumbien (Tourismuswirtschaft und Erdölindustrie).

Lehre

Wirtschafts- und Sozialgeographie sowie angewandte empirische Sozialforschung

Zuständigkeiten am Institut
Auswahl aktueller Veröffentlichungen
  • Handke, Michael (2014): „Riesgos sistémicos en la crisis inmobiliaria y financiera en España“, in: AIOS, Vol. 1, No.1, 34-53.
  • Handke, Michael (2014): „Die Verortung von Wertschöpfung durch Dienstleistungen“. In: H. Pechlaner, B. Doepfer, S. Märk [Hrsg.]: Wertschöpfungskompetenz und Unternehmertum. Wiesbaden: Gabler, 197-252.
  • Dörry, Sabine; Handke, Michael (2012): „Disentangling the geography of finance and real estate: competing space-times of decision and uneven spatial development“, in: Articulo. Journal of Urban Research, Vol. 9, 1-11.
  • Handke, Michael (2012): „Das postfordistische und postindustrielle Europa“. In: H. Gebhardt, R. Glaser, S. Lentz [Hrsg.]: Europa - Eine Geographie. Heidelberg: Springer, 290-315.
  • Handke, M. (2011): „Wirtschaftskrisen und Geographien der Insolvenz“. In: C. Scheuplein, G. Wood [Hrsg.]: Nach der Weltwirtschaftskrise: Neuanfänge in der Region? Münster: LIT.
  • Handke, M. (2011): „Die Hausbankbeziehung. Institutionalisierte Finanzierungslösungen für kleine und mittlere Unternehmen in räumlicher Perspektive“ (=Wirtschaftsgeographie). Münster: LIT.
  • Handke, M.; Schamp, E. (2011): „Finanzgeographie“. In: H. Gebhardt, R. Glaser, U. Radtke, P. Reuber [Hrsg.]: Geographie. Physische Geographie und Humangeographie. Heidelberg: Springer.
  • Handke, M.; Glückler J. (2010): „Unternehmen und Märkte“. In: D. Hänsgen, S. Lentz, S. Tzschaschel [Hrsg.]: Deutschlandatlas. Unser Land in 200 thematischen Karten. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, S. 61-84.
  • Handke, M. (2009) Flexible Finanzierung in Industriedistrikten Spaniens? Das Beispiel Alicante. Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie , Heft 1-2. Schamp, E.; König, W.; Beck, R.; Handke, M.; Vykoukal, J.; Prifling, M.; Späthe, S. (2007) Finanzcluster Frankfurt. Norderstedt: Book on Demand
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Letzte Änderung: 15.05.2014
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