Universitätssiegel
Projektdetails

Förderung: Stadt Freiburg (2016-2017)

 
Durchführung
 

Gärtnern in Freiburg

Gärten

Gärtnern in Freiburg – Erwartungen an gärtnerische Praktiken und veränderte Nutzungsinteressen von Haushalten

In Städten können vielfältige gärtnerische Freizeitnutzungen realisiert werden. Viele gärtnerische Freizeitnutzungen sind seit langem bekannt und fest im Stadtraum verankert, zum Beispiel durch Eigentum (wie bei Hausgärten) oder durch ausgewiesene Gebiete oder Gesetze, die Nutzungsmöglichkeiten spezifizieren (wie bei Klein- und Schrebergärten durch Verankerung im Flächennutzungsplan oder im Bundeskleingartengesetz).

Bei einer Ausdifferenzierung der Gesellschaft haben sich jedoch auch Nutzungsinteressen an Gartenflächen und Praktiken des Gärtnerns ausdifferenziert. In vielen Städten werden neue Formen gärtnerischer Praktiken ausgeübt, zum Teil mit deutlich veränderten Ansprüchen die mit dem Gärtnern verfolgten Ziele (wie die städtische Nahrungsmittelerzeugung bei Selbsterntebeeten), an die für das Gärtnern geeigneten Flächen (wie bei Zier- oder Nutzgärten auf Flachdächern), und an die mit dem Gärtnern verfolgte soziale Interaktion (wie ein kultureller, sozialer und/oder politischer Austausch bei offenen urbanen Gemeinschaftsgärten).

Ziel des Projektes ist es, die unterschiedlichen Ansprüche an gärtnerische Freizeitnutzungen von Haushalten in Freiburg zu identifizieren und unterschiedliche Typen von gärtnerischen Freizeitnutzungen zu systematisieren.

Seitenbearbeiter: Webmaster-Team
Letzte Änderung: 23.07.2016
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