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Exkursionen

Hier finden Sie die großen Exkursionen, welche von den Instituten Geographie, Ur- und Frühgeschichte und Geowissenschaften für den Studiengang Geoarchäologie in der Vergangenheit angeboten wurden.

Große Exkursion Deutschland 2017

Große Exkursion Burgund 2016

Prof. Dr. Thomas Meier, Dr. Ariane Ballmer

Burganlage

Burganlage in Guédelon. Baufortschritt Stand 2016.

Vom 27.09.2016 bis 09.10.2016 führte die Große Exkursion des Instituts für Ur- und Frühgeschichte in die französische Region Burgund. Neben ur- und frühgeschichtlichen Fundstätten der Archäologie wurden ebenfalls die römischen Zeugnisse der Region näher betrachtet. Ein starker Fokus lag jedoch auf den mittelalterlichen und neuzeitlichen Relikten Burgunds. Hierbei können als Beispiele die Zisterzienserabtei in Fontenay, das Renaissance-Schloss in Bussy-Rabutin oder die mittelalterliche Abtei von Cluny genannt werden. Neben diesen klassischen Besichtigungszielen wurden ebenfalls landschaftsarchäologische Fragestellungen, Theorien und museumpädagogische Konzepte besprochen. Die Studierenden setzten sich am Quellheiligtum der Source de la Seine, am MuséoParc Alesia

Denkmal

Vercingetorix Denkmal in Alise-Sainte-Reine (Alesia)

und vielen weiteren kulturhistorischen Schauplätzen mit diesen Themenkomplexen auseinander. Das vielseitige Programm wurde weiterhin durch das experimentell-archäologische Burgenbauprojekt in Guédelon abgerundet. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, welches mithilfe von Rekonstruktionen sowohl Forschungsergebnisse als auch einen touristischen Mehrwert für die Region erzielt.

Insgesamt konnten die Studierenden durch das breite Programm und die verschiedenen Themenfelder einen umfassenden Einblick in den Kulturraum Burgunds bekommen. Es wurde darauf geachtet den Menschen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart in Kontext mit der Landschaft, der Umwelt und seiner Geschichte zu setzen.

Große Exkursion Peru 2015

Forschergruppen

Forschergruppen stellen ein zentrales Element im Master-Studiengang Geoarchäologie dar. Studierende sollen in diesem Veranstaltungsformat eigene Fragestellungen bearbeiten, die erlernten Methoden in einem vorgegebenen Untersuchungsgebiet anwenden und diese bis hin zu einem wissenschaftlichen Abschlussbericht aufarbeiten. Auf dieser Seite soll ein Einblick in die bisherigen Arbeiten der Studierenden und den angebotenen Veranstaltungen gegeben werden.

Forschergruppe Maulbronn 2016/17

Geländeprakika

Geländepraktika sind wichtig für die praxis- und forschungsorientierten Lehrinhalte des Studiengangs. In diesen Veranstaltungen soll den Studierenden der Umgang mit (Feld-)Methoden, Arbeitsgeräten und theoretischen Lehrinhalten näher beigebracht werden. Im Fokus steht hierbei, dass die Bearbeitung der Forschergruppe, der Abschlussarbeit und die spätere Anwendung im Beruf ermöglicht wird.

Lehrgrabungen

Im Studiengang Geoarchäologie müssen die Studierenden ebenfalls Kenntnisse und Erfahrungen auf archäologischen Ausgrabungen sammeln. Studierende, welche bereits den Bachelor in einer archäologischen Disziplin erlangt haben, können diese hier vertiefen. Studierende der Geographie und Geowissenschaften werden hierbei an die Arbeits- und Dokumentationstechniken der Archäologie herangeführt. Hierbei soll eine Sensibilisierung für eine erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit geschaffen werden. Die Lehrgrabung soll ebenfalls eine forschungsnahe und praxisorientierte Ausbildung gewährleisten. Neben vielen Angeboten der Ur- und Frühgeschichte, Vorderasiatischen Archäologie und Klassischen Archäologie, werden hier einige aktuelle Lehrgrabungen exemplarisch dargestellt:

Lehrgrabung Reilingen

Durchgeführt durch das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasisatische Archäologie

Grabungsleitung: Prof. Dr. Thomas Meier, M.A. Justin Schmidt (Grabungsleiter)

Wersau

Seit 2015 findet vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie regelmäßig eine Lehrgrabung in Reilingen auf dem ehemaligen Gelände der Burg Wersau statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Meier und M.A. Justin Schmidt werden hier die mittelalterlichen und neuzeitlichen Überreste im Bereich der bis in die 1960er Jahre genutzten Mühlanlage untersucht. In diesen mehrwöchigen Kampagnen stand unter anderem die Lokalisierung und der Verlauf des Mühlkanals im Vordergrund, aber auch die Auffindung von Strukturen, die mit der Burganlage in Verbindung gebracht werden können.

Auf der Grabung werden die wichtigsten archäologischen Arbeitsmethoden wie Grabungstechnik, Vermessung, Fotografie, Dokumentation und der Umgang mit dem Fundmaterial vermittelt. Die Untersuchungen werden ebenfalls vom ortsansässigen Arbeitskreis und durch Geländearbeiten des Geographischen Instituts begleitet.

Internetpräsenz des Arbeitskreises: http://burg-wersau.de

Informationen zu Auslandsaufenthalten

Vorlesungsverzeichnis (LSF)

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Letzte Änderung: 14.12.2018
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