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Adresse
Geographisches Institut
Berliner Straße 48
69120 Heidelberg

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Forschungsprojekte

Forschungsschwerpunkte

Urbane Ungleichheit

Ungleichheit besteht auf verschiedenen Maßstabsebenen: zwischen Nord und Süd, zwischen verschiedenen nationalen Kontexten sowie auf stadträumlicher Ebene. In dem Forschungsschwerpunkt werden in einzelnen Forschungsprojekten unterschiedliche Perspektiven und Fragestellungen untersucht. Zum einen geht es um eine vergleichende Perspektive zwischen Nord- und Südamerika, zum anderen steht die Verfestigung urbaner Ungleichheit im Kontext von Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft im Mittelpunkt. Dies wird anhand verschiedener Fallbeispiele und mit Hilfe verschiedener theoretischer Herangehensweisen untersucht.

Diskursive Strukturierung urbaner Räume

Interdisziplinäre Analyse über den Zusammenhang von Sprache und Raum. Hier­bei geht es um das Wechselspiel zwischen Sprache und Stadtentwicklung / Stadtplanung / Stadtmarketing. Aufbauend auf einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Linguistik und Humangeographie steht die Bedeutung der Sprache für die Entwicklung des Raums im Mittelpunkt. In Angesicht des weit verbreiteten Spatial Turn in den Geistes- und Sozialwissenschaften soll hier die Geographie als zentrales Bindeglied für die Erforschung der diskursiven Strukturierung urbaner Räume gestärkt werden.

Aktuelle Prozesse der Stadtentwicklung

Im Mittelpunkt dieses Schwerpunktes stehen Prozesse von Reurbanisierung, Globalisierung und Kulturalisierung. Außerdem wird die Entwicklung von Einzelhandel und Freizeit untersucht und der Bereich Stadtplanung/Stadtumbau analysiert. Ein zentrales Untersuchungsfeld liegt direkt vor der Haustür: die Stadt Heidelberg.

Soziale Innovation

Soziale Innovationen gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen, die vor allem durch den demographischen Wandel, zunehmende soziale Ungleichheiten, soziale Exklusion sowie ökologische Konflikte eine neue Dynamik entfalten. Die Innovationsindikatorik erfasst räumliche Muster und Strukturen sozialer Innovationsfähigkeit und bewertet, wie effektiv eine Gesellschaft vor dem Hintergrund spezifischer struktureller Bedingungen und aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen soziale Innovationen hervorbringt.

 

Laufende Projekte Abgeschlossene Projekte
Nachhaltiges Handeln in der urbanen Gesellschaft

Nachhaltiges Handeln in der urbanen Gesellschaft

HCE und Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (2019-2020)

Prof. Ulrike Gerhard, Philipp Schulz, Sebastian Nies

Graduiertenkolleg: Autorität und Vertrauen in der Amerikanischen Kultur, Gesellschaft, Geschichte und Politik

Autorität und Vertrauen in der Amerikanischen Kultur, Gesellschaft, Geschichte und Politik

DFG (2017–2022)

Prof. Ulrike Gerhard, Cosima Werner, Judith Keller (zusammen mit HCA)

Reallabor Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft

Reallabor Urban Office Heidelberg – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, (2015–2018), IBA Heidelberg (2019–2020)

Prof. Ulrike Gerhard, Dr. Editha Marquardt, Kerstin Fröhlich, Elena Berberich, Christina West

Town and Gown

Town & Gown- Optimierung der Kooperation von Stadtverwaltungen mit regionalen Wissenschaftseinrichtungen

BMBF (2018–2022)

Dr. Editha Marquardt, Prof. Ulrike Gerhard, Prof.
Michael Hölscher (Uni Speyer)

Food-Praktiken

Food-Praktiken und Raumkonstituierungen von Convenience Stores in US-amerikanischen urbanen Armutsquartieren

DFG-Graduiertenkolleg GKAT (2017–2021), Dissertationsprojekt

Cosima Werner

Messung gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit

Messung gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit. Pilotstudie zur Erforschung selbstregulativer und regulativer Elemente im sozialen Innovationsprozess

Research Council des Field of Focus 4 der Universität Heidelberg (2013–2014), Dissertationsprojekt fortlaufend

Eva Bund

Seitenbearbeiter: Webmaster-Team
Letzte Änderung: 27.05.2020
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