Universitätssiegel
Editha Marquardt

Berliner Straße 48
Raum 015
editha.marquardt@geographie.uni-muenchen.de
Tel: +49 (0) 89 / 2180 - 4140

 
Sprechstunde

Sprechstunde WS 18/19:
Mo, 16:00 – 16:45 Uhr

 

Dr. Editha Marquardt

Editha Marquardt ist seit Oktober 2018 im Projekt „Town & Gown – Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und regionalen Wissenschaftseinrichtungen“ – eine Kooperation der Universitäten Speyer und Heidelberg. Zuvor vertrat sie im Studienjahr 2017/18 die Professur Anthropogeographie mit Schwerpunkt Mensch-Umwelt-Beziehung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Von 2013 bis 2017 war sie als Mitarbeiterin von Prof. Gerhard am Geographischen Institut tätig, die sie auch im Wintersemester 2016 gemeinsam mit Gregg Culver vertrat. Zuvor war sie vier Jahre am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Nach ihrem Studium der Kulturwissenschaften, Germanistik und Hispanistik an den Universitäten Leipzig und Edinburgh promovierte sie 2004 zum Thema Prägnanz¬bildungs¬prozesse bei der Konstruktion von Region. Visiotype und Stereotype bei Prof. Klaus Christian Köhnke und Prof. Uta Kösser am Institut für Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig.

Forschungsinteressen

Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Stadtgeographie. Sie befasst sich mit aktuellen Stadtentwicklungen in der Wissensgesellschaft, Transformationen in städtischen Räumen zur Nachhaltigkeit und sowie urbaner Mobilität. Eine wichtige Rolle spielen dabei transdisziplinäre Ansätze. Außerdem interessiert sie sich für die Wahrnehmung von städtischen Räumen, dafür, was eine Stadt zur Stadt, eine Region zur Region macht.

Aktuelles Projekt

Editha Marquardt führt das Projekt Town & Gown – Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und regionalen Wissenschaftseinrichtungen durch. Das ist ein fünfjähriges Teilprojekt im Forschungsprojekt WiTi – Wissens- und Ideentransfer für Innovation in der Verwaltung.

Außerdem leitet sie mit Prof. Ulrike Gerhard das Reallabor Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesesellschaft. Dieses Reallabor wurde für drei Jahre durch das Land Baden-Württemberg gefördert und begleitet ausgewählte Referenzprojekte der Internationalen Bauausstellung Heidelberg (IBA) Wissen-schafft-Stadt.

Publikationen (Auswahl)

Artikel

  • Gerhard, U. / Marquardt, E. / West, C. (2017): Reallabore in der Stadtforschung. Eine Einführung. In: Berichte. Geographie und Landeskunde, 91, 1, S. 5-12.
  • Gerhard, U. / Marquardt, E. (2017): Reallabore als innovatives Forschungsformat zur Untersuchung nachhaltiger Stadtentwicklung. Eine kritische Reflexion. In: Berichte. Geographie und Landeskunde, 91, 1, S. 97-111.
  • Marquardt, E./ West, C. (2016): Co-Produktion von Wissen in der Stadt. Reallabor Urban Office – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft an der Universität Heidelberg. In: Technikfolgenabschätzung Theorie und Praxis, 3/2016, 25. Jahrgang, S. 26-31.
  • Gerhard, U. / Marquardt, E. (2015): The Greener, the Happier? Urban Sustainability in the Knowledge City: Policies, Programs and Practices in the German Context. In: Wilson, David (Hg.): The Politics of Urban and Regional Sustainability. Appraising the Concept and Process. Champaign: Common Grounds Publishing, S. 65-86.
  • Kulturpolitik in der globalen Stadt. Einige Anregungen. In: Winter, Carsten (Hg.): Kulturinstitutionen entwickeln. Baden-Baden: Nomos 2015. (im Druck)
  • Strategies and Policies in Intergenerational Dialogue And Lifelong Learning In Germany. In: Cooperation, Need for Communication and Resumption of Dialogue in Relation to Age-groups. Proceeding of Conferences. Bratislava: Slovak University of Technology 2014, S. 42-45.
  • Die schöne Stadt. Ästhetisierung als Strategie bei der visuellen Darstellung von Städten. In: Ende der Ästhetik? 2007.
  • Go Ahead – Projektbeiträge zum Gender Mainstreaming an der Hochschule Zittau/Görlitz. In: Academic Coordination Centre in the Euroregion Nise (Ed.): Wissenschaftliche Abhandlungen XII. Liberec, Zittau, Jelenia Gora 2006. 2007.
  • Evaluation von Qualifizierungsprojekten – Eine Untersuchung am Beispiel von Qualifizierungsbüros des FSTJ. München/Halle: Verlag des DJI 2004.
  • Zur Evaluation von Qualifizierungsprojekten. Ein Forschungsbericht. In: Newsletter FSTJ, 2004, 9, S. 5-9. Berlin: Verlag des SPI. Mit Heike Förster.
  • Die bildliche Konstruktion einer Region – die Datenbank "Sachsenbilder" und ihre wissenschaftliche Nutzung. In: Martin, Andreas (Hg.): Digitale Bilderwelten. Dresden: w.e.b. universitätsverl. 2003, S. 61-74. Mit Anke Hofmann.
  • Die Rolle von Bildern und Texten bei der Vermittlung von "Region" in Geographie-Lehrbüchern der DDR. In: Wollersheim, Heinz-Werner; Moderow, Hans-Martin; Friedrich, Cathrin (Hg.): Die Rolle von Schulbüchern für Identifikationsprozesse in historischer Perspektive. Leipzig: Leipziger Universitätsverl. 2002, S. 229-242.

Bücher

  • Visiotype und Stereotype. Prägnanzbildungsprozesse bei der Konstruktion von Region in Bild und Text. Köln: Halem. 2006.
  • Köhnke, Klaus Christian, Kösser, Uta: Prägnanzbildung und Ästhetisierung in Bildangeboten und Bildwahrnehmungen. Unter Mitwirkung von Anke Hofmann, Editha Marquardt und Gunhild Fuhrmann. Leipzig: Leipziger Universitätsverl. 2001.

Tagungsbericht

Seitenbearbeiter: Webmaster-Team
Letzte Änderung: 09.10.2018
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