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Cosima Werner

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Cosima Werner

Cosima Werner Cosima Werner kam 2015 als Promovendin von Prof. Dr. Ulrike Gerhard nach Heidelberg. Ihr Studium begann sie 2007 in Göttingen mit dem Bachelorstudiengang Geographie, den sie später mit einem zweiten Bachelor in Soziologie kombinierte. Für den Master in Kulturgeographie wechselte sie an die Universität Erlangen-Nürnberg. Sie verbrachte während dieser Zeit ein Auslandssemester an der Minnesota State University Mankato, Vereinigte Staaten von Amerika. Direkt daran anschließend verbrachte sie einige Monate in Jakarta, Indonesien wo sie sich im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Nichtregierungsorganisation United Cities Local Government Asia Pacific (UCLG ASPAC) in Jakarta, Indonesien mit öffentlichen Grünflächen auseinandersetzte. 2015 schloss sie ihr Studium mit ihrer Masterarbeit über die Praktiken urbaner Landwirte in Detroit (Variety of Urban Agriculture Practices – A Case Study from Detroit) ab.

Von 2010 bis 2017 war Cosima Werner ehrenamtlich an der Online-Zeitschrift entgrenzt beteiligt und fungierte ab 2013 als Chefredakteurin. Die aktuelle Ausgabe und weitere Informationen finden Sie unter entgrenzt.de.

Nach wie vor liegt ihr Interessensgebiet in Fragen um Lebensmittel in Verbindung mit urbanen und sozialen Fragen. In ihrem Dissertationsprojekt befasst sie sich mit der Bedeutung von convenience stores in amerikanischen Ghettos der Städte Detroit und Chicago.

Wissenschaftlich fokussiert sie sich auf Aspekte der sozialen Ungleichheiten in Bezug zu food geography, Stadtgeographie und –soziologie. Dem in diesen Themen eingebundenen Verständnis des Sozialen begegnet sie mit Praktikentheorien, die sie mit den Methoden qualitativer Sozialforschung herausarbeitet.

Aktuelle Forschung

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit Praktiken, die in Convenience Stores (Kioske) stattfinden. Die Untersuchungsgebiete befinden sich in jeweils einer marginalisierten Nachbarschaft in Detroit und Chicago. Mehr Informationen dazu finden sich hier.

Cosima Werner ist seit Oktober 2017 Doktorandin im Graduiertenkolleg Authority and Trust in American Culture, Society, History, and Politics, des Heidelberg Center for American Studies (HCA), welches von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Sie führt in diesem Rahmen ihr Dissertationsprojekt weiter und ergänzt ihre Arbeit um die Frage nach Vertrauen und wie dieses auch räumlich gedacht werden kann.

Seit 2017 wirkt Cosima Werner im wissenschaftlichen Netzwerk Forschungsperspektiven nach dem ‚practice turn‘ in den Sozialwissenschaften, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, mit.

Lehre

Die Schwerpunkte der Hochschullehre liegen im Bereich der Einführungsveranstaltungen in Humangeographie, Stadtgeographie, regionalen Geographie Nordamerikas sowie der qualitativen Sozialforschung. In verschiedenen Lernformaten wie Proseminaren, kleinen Exkursionen oder Geländepraktika werden die Lerninhalte insbesondere Studierenden der Bachelorstudiengänge Geographie und American Studies vermittelt.

Publikationen
  • Werner, C. (2018): Methodische Herangehensweise an soziologische Kapitalsorten für die Darstellung im sozialen Raum. In: Wintzer, J. (Hrsg.) Sozialraum erforschen: Qualitative Methoden in der Geographie, 313–328, Doi: 10.1007/978-3-662-56277-2_20
  • Werner, C. (2017): Convenience Stores als Soziale Orte im US-amerikanischen Ghetto – Ein ethnographischer Feldbericht. In: Gerhard, U., G., Nüsser, M., Schmidt & Werner, C. (Hrsg.) (2016): Geographie der Extreme HGG-Journal 31, 2016/2017. Heidelberg, 13–23.
  • Gerhard, U., G., Nüsser, M., Schmidt & Werner, C. (Hrsg.) (2017): Wo steht EUROPA? Geographische Reflexionen. HGG-Journal 31, 2016/2017. Heidelberg.
  • Werner, C. (2017): Die wollen kein Gemüse – Über den Kampf um gesundes Essen in amerikanischen Armutsquartieren: In: Frauen in der Einen Welt; Museumsband ausgekocht, zu den Internationalen Gesprächen im Museum, 94–97.
  • Gerhard, U., G., Nüsser, M., Schmidt & Werner, C. (Hrsg.) (2016): Wo steht EUROPA? Geographische Reflexionen. HGG-Journal 30, 2015/2016. Heidelberg
  • Werner, C. (2015): The Variety of Urban Farming Practices – A Case Study from Detroit (unveröffentlichte Masterarbeit, M.A. Kulturgeographie, Betreuer: Dr. Christoph Haferburg). Universität Erlangen-Nürnberg.
  • Werner, C. (2014): Green Open Spaces in Indonesian Cities: Schisms between Law and Practice. In: Pacific Geographies, 41, 26–31.
  • Werner, C. (2011): Grüner Daumen gegen graue Stadt – urbane Gärten und urbane Landwirtschaft. In: entgrenzt 2/2011, 26–36.
  • Werner, C. (2011): Habitus im Relationalen Raum am Beispiel von Suburbia und Großstadt (unveröffentlichte Bachelorarbeit, B.A. Soziologie, Betreuer: Dr. Thomas Dörfler). Universität Göttingen.
  • Werner, C. (2011): Außerlandwirtschaftliche Beschäftigung im ländlichen Raum Vietnams (unveröffentlichte Bachelorarbeit, B. Sc. Geographie, Betreuer: Prof. Javier Revilla Diez) Universität Göttingen.
Vorträge
  • Werner, C. (2018): Food and the American Ghetto – Umkämpfte Räume, umkämpftes Essen, Cafe Geographique, Fränkische Geographische Gesellschaft Erlangen, 16. 5 2018.
  • Werner, C. (2017): Convenience Food in Convenience Stores in American Ghettos, Tagung: Food Systems: Production, Trade, Consumption, Universität Köln, 28.10.2017.
  • Werner, C. (2017): Position im Weg: Verhinderte Zugänglichkeit zum Sozialraum convenience store in amerikanischen Ghettos, Deutscher Kongress der Geographie, Universität Tübingen, 02.10.2017.
  • Werner, C. (2017): Urban Gardening – Fastfood-Kioske und Stereotypen in der Beziehung von weißen und afro-amerikanischen Communities in den USA, Internationale Gespräche im Museum, Fürth, 5./6.5.2017.
  • Werner, C. (2017): The Inconvenience of Convenience Stores, Association of American Geographers, Boston 5.-9.4.2017.
  • Werner, C. (2017): Die Moral der Geschichte – Essen unter Beschuss in amerikanischen Ghettos, Tagung Neue Kulturgeographie, Bayreuth, 26.-28.1.2017.
  • Werner, C. (2016): Clashes in Detroits Szene der Urbanen Landwirtschaft. Tagung: Interdisziplinäres Arbeiten, München, 7./8.4.2016.
  • Werner, C. (2015): Detroit und urbane Gärten als… – Eine Kritik an der Homogenität der Praxis urbanen Gärtnerns. Raum is(s)t Nahrung – Ein Workshop zu Geographien der Nahrung und Ernährung. Bayreuth. 19.06.2015.
  • Dörfler, T. & Werner, C. (2012): Relationale Raum- und Milieuforschung. Ein Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Methodologie. Nachwuchstreffen: Stadt – Raum – Architektur. Weimar. 30.03.2012.
  • Dörfler, T. & Werner, C. (2011): Zur Rekonstruktion suburbaner und urbaner Lebenswelten anhand Bourdieus Habituskonzept und Martina Löws Raumsoziologie. Geographien der (feinen) Unterschiede. Bonn, 04.11.2011.
  • Dörfler, T. & Werner, C. (2011): Urbane Gärten – zwischen Fiktion und Realität. Nachwuchstreffen: Stadt – Raum – Architektur. Göttingen. 11./12.03.2011.
Seitenbearbeiter: Webmaster-Team
Letzte Änderung: 31.10.2018
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