Geomorphologie und Bodengeographie RECAST Urumqi
Ressourceneffizienz als Schlüssel zur nachhaltigen Megastadtentwicklung in Trockenräumen: Urumqi als Modellstadt für Zentralasien
Projektziel: Die nachhaltige Entwicklung von Megastädten
Zentrales Ziel des transdisziplinären Projektes ist es, auf breiter Basis abgestimmte, tragfähige Strategien, Konzepte und Instrumente zur Förderung nachhaltiger Entwicklung in einer rasch wachsenden Trockengebietsmetropole in Zentralasien zu entwickeln und die Entwicklungsprozesse innerhalb einer insgesamt fünfjährigen Projektlaufzeit (2008-2013) mittels steter Feedbackmechanismen zu begleiten. Um dies zu erreichen, besteht im Projekt eine enge Kooperation zwischen führenden Vertretern und Entscheidungsträgern aus Wissenschaft, Politik und politischer Anwendungspraxis sowie der Wirtschaft.

Projektdesign
Setup-Phase 2005-2007
Innerhalb der ersten zwei Jahre des Projektes (Setup-Phase: 2005-2007) wurden die bereits bestehenden Kontakte zu den relevanten Akteuren auf allen politisch-administrativen Ebenen (VR China, Autonomes Gebiet Xinjiang, Stadt Urumqi, Region Changji) sowie zu Nicht- Regierungs-Organisationen (NGOs) und Fachleuten aus Wirtschaft und Forschung ausgebaut und intensiviert. Im Rahmen der chinesisch- deutschen Netzwerkkooperation wurden die zentralen Bedürfnisse und Herausforderungen für die Stoffkreisläufe Wasser, Abfall, Energie sowie den Bereich Gesundheit erfasst und bewertet. Zudem wurden konkrete Arbeitsprogramme für die daran anknüpfenden Projektphasen 1-3 erarbeitet.
Haupt-Phase 2008-2013
Wie in der folgenden Graphik deutlich wird stehen die umweltsensitiven, vielfältig und eng miteinander verknüpften Schlüsselkreisläufe Wasser, Abfall und Energie und deren Wechselwirkungen auch im Zentrum der Projekthauptphase. Für die Arbeitsgruppe (Task Group) Wasser zeichnen das Institut für Umweltphysik (Prof. Dr. Kurt Roth) sowie das Geographische Institut der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Olaf Bubenzer) verantwortlich, für Arbeiten im Bereich Materialeffizienz liegt die Federführung beim IUWA - Institut für Umweltwirtschaftsanalysen Heidelberg e.V. (Prof. Dr. D. Günter Liesegang), während für den Bereich Energieeffizienz das ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH (Bernd Franke) verantwortlich zeichnet. Die Gesamtkoordination des Forschungsverbundes liegt wiederum beim Geographischen Institut (Dr. Thomas Sterr).
Projektschwerpunkte
Da die Arbeiten in den einzelnen Arbeitsgruppen einen sehr dynamischen Verlauf nehmen, verweisen wir an dieser Stelle auf die Projekthomepage.
Partner und Koordination

