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Julia Henke

Julia Henke, Dipl.-Geogr., M.Sc.

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Julia Henke war bis zum Wintersemester 2013/14 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Geographie Nordamerikas. Zuvor studierte sie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg Geographie mit den Nebenfächern Soziologie und Volkskunde. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit der GIS-basierten Visualisierung und Analyse eines potentiellen Kriminalitätsmusters am Beispiel der Stadt Würzburg. Nicht zuletzt dadurch entdeckte sie die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sowie das große Potential von GIS im Bereich human-geographischer Fragestellungen. Deswegen vertiefte sie ihre GIS Kenntnisse im einjährigen Masterprogramm Geographic Information Systems & Remote Sensing an der Universität in Aberystwyth, Wales. Im Rahmen ihrer Masterarbeit untersuchte sie den Zusammenhang von Erholungsflächen, Gesundheit und sozialer Benachteiligung walisischer Einwohner und wurde dabei gefördert vom Access to Masters (ATM) Programm.

Forschungsinteressen und Promotionsvorhaben

Ihre Forschungsinteressen sind breit gefächert: sie umfassen einerseits die kritische Kriminalitätsgeographie sowie die damit verbundenden urbanen Prozesse und andererseits den Zusammenhang Mensch-Umwelt in Anbetracht der zunehmenden Degradierung von Ökosystemgütern- und Leistungen.

Im Promotionsvorhaben befasst sich Julia Henke mit urbanen Ungleichheiten in kreativen Städten. Lange Zeit ist die Fachliteratur davon ausgegangen, dass die Fokussierung auf wissensbasierte Industrien innerhalb einer Stadt eine generell positive Wirkung auf das gesamtstädtische Milieu hat. Allerdings werden in den letzten Jahren kritische Stimmen laut, die nicht nur diesen positiven Effekt in Frage stellen sondern sogar die Vergrößerung diverser stadtgeographischer Disparitäten dadurch bedingt sehen. Eingebettet in eine internationale Pilotstudie zu „Urban Inequality in the Creative City“, die im Rahmen des Mobilitätsprogramms der Exzellenzinitiative II, Zukunftskonzepte von der Universität Heidelberg gefördert wird, befasst sich die Dissertation mit der komparativen Analyse von sechs verschiedene Städte in Europa und Nordamerika und versucht, Aspekte hinsichtlich Marginalisierung und Fragmentierung quantitativ und vor allem qualitativ zu analysieren.

Publikationen
  • Henke, Julia (2012): Die Bedeutung GIS-gestützter Kriminalitätsmuster für die Sicherheit - untersucht am Beispiel Würzburg. In: Dippon, Peter; Meier, Gino; Nüsser, Marcus; Schmidt, Susanne; Siegmund, Alexander (Hg.): HGG-Journal, Vol. 26. Heidelberg: Selbstverlag der Heidelberger Geographischen Gesellschaft, S. 217-225.
  • Henke, Julia (2012): Integration of socioeconomic and economic data into ecosystem goods and services analyses for Wales. Aberystwyth, Wales. (unveröffentlicht). Henke, Julia (2011): Die Bedeutung GIS-gestützter Kriminalitätsmuster für die Sicherheit - untersucht am Beispiel Würzburg. (unveröffentlicht).
Seitenbearbeiter: Webmaster-Team
Letzte Änderung: 23.02.2017
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